Foto: Grönert
Jahrelang hatten die Stadt und ein Mediator versucht, die Lärmbelästigung der Anwohner des Brüsseler Platzes durch das Partyvolk (bis zu 400 Leute) zu mindern – Fluchtlicht, längere Konzession für den Biergarten am Aachener Weiher – alles war vergeblich.
Konrad Adenauer und Thomas Tewes vom Haus- und Grundbesitzerverein fordern daher, den Platz als Grünfläche auszuweisen. „Bisher ist der Brüsseler Platz öffentliches Straßenland. Da muss jedem Einzelnen die Lärmbelästigung nachgewiesen werden“, so Tewes. „Der Lärm wird aber nicht durch zwei Menschen verursacht, die sich unterhalten, sondern durch die Masse.
Bei einer Grünfläche kann ich für alle Besucher Platzverweise aussprechen, wenn von der Gruppe Lärm ausgeht.“ In Berlin klappe das. Tewes berichtet, dass die Häuser am Platz durch das Lärmproblem an Wert verloren hätten, Bewohner würden verstärkt die Miete mindern, Investitionen ausgesetzt.